«Die Gleichstellung von Oper, Theater und Film im Zeitalter der Konvergenz ist wegweisend»

Warum diese Initiative - eine Herleitung

Seit der Gründung der Zürcher Filmstiftung (ZFS) im Jahr 2004 erlebt das kantonale Zürcher Filmschaffen einen regelrechten Boom. Die Professionalisierung der Filmschaffenden war bei der Gründung der Filmstiftung explizit erwünscht, da sie die Qualität der Filme insgesamt erhöht und die Abwanderung von qualifizierten Talenten verhindert. Mit der Herstellung von 163 Spielfilmen, 147 Dokumentarfilmen und über 80 Kurz- und Animationsfilmen bis 2014 sowie unzähligen Auszeichnungen an internationalen Festivals, ist die Frage nach der Existenzberechtigung der ZFS mehr als beantwortet.

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Warum diese Initiative - ein Rückblick

Als sich 1984 die Zürcher Filmschaffenden aufmachten, etwas zu verändern und den Verein Zürich für den Film gründeten, war das Filmemachen in erster Linie ein selbstausbeuterisches Hobby, das immense Leidenschaft und Leidensfähigkeit voraussetzte. An den ersten Filmkursen an den Kunstgewerbeschulen und ab 1966 an den Solothurner Filmtagen hatten sich Talente einer neuer Generation von Filmschaffenden gezeigt. Das lebendige Schweizer Cinéma Copain blieb aber eine marginale Angelegenheit – vor allem im Vergleich mit dem blühenden Filmschaffen vieler Nachbarländer.

Aber auch hierzulande, insbesondere in Zürich, begann sich das Filmemachen in den siebziger Jahren zu professionalisieren. Strukturen wurden geschaffen, Filmverleiher und das Publikum interessierten sich vermehrt für einheimische Filme. Das Bundesamt für Kultur unterstütze bereits seit 1963 Dokumentarfilme und ab 1970 auch Spielfilme, allerdings mit minimalen Mitteln. Erste Erfolgsfilme aus Zürich – allen voran «Die Schweizermacher» von Rolf Lyssy (1978) – sorgten für Schlangen vor den Kinos und beeinflussten zunehmend auch gesellschaftspolitische Debatten.

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Copyright © Verein Zürich für den Film